Wie schütze ich mich vor luftübertragbaren Erregern?

klassisches Bild in Zeiten von Corona

Infektionskrankheiten werden in der Regel durch Erreger wie Viren oder Bakterien ausgelöst. Ihr Übertragungsweg ist dabei unterschiedlich und es können die verschiedensten Symptome auftreten. Sobald ein Erreger in den Organismus vordringt, verbreitet er sich rasant und vermehrt sich in nur kurzer Zeit. Der eigene Körper jedoch erkennt den Fremdkörper und versucht ihn mit allen Mitteln zu bekämpfen. Damit es erst gar nicht so weit kommt, ist ein sauberes Umfeld unerlässlich. Nimmt die Infektionskrankheit einen schweren Verlauf, muss diese medikamentös und vielleicht sogar stationär behandelt werden. Dies kann sich dann über mehrere Wochen ziehen. Treten Pandemien auf, wie aktuell durch Corona, stößt die Medizin schnell an ihre Grenzen. Aus diesem Grund ist es notwendig, alle Übertragungswege einzudämmen, vor allem wenn der Erreger über die Luft verbreitet wird.

Sich und andere schützen

Schutzmaßnahmen sind sehr wichtig, um die Ansteckungsgefahr zu minimieren und dem Erreger keine Chance zu lassen. Diese sind gerade dort wichtig, wo viele Menschen zusammentreffen und sich über einen längeren Zeitraum aufhalten. Egal ob Bahnhof, Supermarkt oder Arbeitsplatz, überall kann die Gefahr einer Ansteckung lauern. Hygienekonzepte sind daher sehr empfehlenswert. Ausreichendes Desinfektionsmittel, Seife, Abstandsregeln und eine Maskenpflicht sind nur einige Beispiele, die man Vorort fordern kann. Die einzelne Person kann aber auch persönlich ihre Kontakte einschränken, Hände waschen und Schutzkleidung tragen. Ein 100 % Schutz findet man nirgendwo, dennoch lässt sich durch Einhalten dieser Regeln das Risiko verringern.

Atemschutz

Viele Erreger werden durch die Luft übertragen. Sie gelangen anschließend in das Immunsystem und können schwere Schäden an Lunge und Atemwege verursachen. Einschränken lässt sich dies durch einen Mund- und Nasenschutz. Schon eine günstige Einwegmaske, wie man sie in jedem Supermarkt findet, mindert die ausstoßenden Partikel, die an die Luft abgegeben werden. Einige Hersteller bietet zudem ein Visier an, der ergänzend zur Maske getragen werden kann. Generell sollte man bei der Maske immer prüfen, ob diese nach gewissen Standards und Normen produziert wurde. Qualitativ gute Masken tragen immer ein CE-Siegel und andere Sicherheitsmerkmale. Guten Schutz bieten vor allem sogenannte FFP-Masken (Filtering Face Piece). Sie gibt es in verschiedenen Klassifizierungen und versprechen sowohl eine entsprechende Filterleistung als auch eine angenehme Ein- und Ausatmungsmöglichkeit. FFP1 Masken, FFP2 Masken und FFP3 Masken bieten mit 95 % und 99 % den besten Filterschutz durch das eingesetzte Material und die vorhandene Dichtigkeit.

Filtering Face Piece

Bei Filtering Face Piece handelt es sich um Halbmasken, die Nase, Mund und Kinn bedecken. Der Bereich der Augen bleibt vollkommen frei. Durch ihre Dichtigkeit eigenen sie sich für den Einsatz im Baugewerbe und Gesundheitswesen. Sie filtern selbst kleinste Partikel und bieten damit eine hohe Sicherheit. Im Laufe des Arbeitstages sollte man die Masken mehrmals auswechseln, da der Innenbereich schnell feucht werden kann. Ein Wiederverwenden ist jedoch nicht unbedingt ratsam, da die Maske ihre Wirkung verliert. Wiederverwendbare Masken gibt es zwar, allerdings müssen diese genau nach Vorgabe gereinigt und desinfiziert werden. Ein Waschen der Maske mit hoher Temperatur ist allgemein wichtig, sodass auch die hartnäckigsten Keime entfernt werden.